Die Wildlederbürste von Langer & Messmer reinigt Rauleder, Veloursleder und Nubuk schonend und richtet den Flor wieder auf. Sie ist für alle gedacht, die Wildlederschuhe, Stiefel, Taschen oder Lederkleidung regelmäßig tragen und den samtigen Griff erhalten wollen, statt ihn mit einer harten Drahtbürste zu verlieren. Angewendet wird sie nach dem Tragen, wenn Staub und Straßenschmutz noch auf der Oberfläche liegen und sich in wenigen Zügen entfernen lassen.
Auswaschbarer Krepp statt harter Drahtborsten
Die Lamellen bestehen aus synthetischem Krepp. Krepp ist weich genug, um die feine Faserstruktur von Rauleder nicht abzuschmirgeln, und griffig genug, um Schmutz aus der Struktur herauszuziehen. Darin liegt der Unterschied zu den weit verbreiteten Bürsten mit Messingdraht: Draht arbeitet aggressiv und verlangt eine vorsichtige Hand, weil er den Flor bei zu viel Druck aufreißt. Krepp verzeiht mehr, ohne die Oberfläche anzugreifen. Die Bürste ist vollständig auswaschbar. Sie spülen sie unter laufendem Wasser aus, lassen sie trocknen und arbeiten mit einem sauberen Bürstenkopf weiter, anstatt alten Schmutz auf den nächsten Schuh zu übertragen.
Holzkörper mit Griffkehlen, gefertigt in Deutschland
Der Bürstenkörper ist aus Holz und hat seitliche Griffkehlen, in die die Finger einrasten. Das hält die Bürste auch mit feuchten Händen sicher im Griff. Gefertigt wird in Deutschland. Die Bürste ist in zwei Längen erhältlich, die Sie oben in der Variantenauswahl wählen. Die längere Version deckt pro Zug mehr Fläche ab und eignet sich damit für Stiefelschäfte und Taschen, die kompakte Version arbeitet gezielter an Kappe, Ferse und Naht.
So gehen Sie vor
Bürsten Sie den trockenen Schuh immer nur in eine Richtung, entweder mit dem Strich oder gegen den Strich. Nur so ergibt sich ein gleichmäßiges Bild, wechselnde Richtungen hinterlassen Schattierungen. Sitzt der Schmutz fester, arbeiten Sie die Stelle mit einem Veloursradierer oder einem abrasiven Reinigungsgummi nach und bürsten anschließend erneut in eine Richtung durch. Nach dem Bürsten schützt ein farbloses Imprägniermittel die offene Faser gegen Wasser und Flecken. Spülen Sie die Bürste danach kurz aus und lassen Sie sie an der Luft trocknen.
Eigenschaften
- Lamellen aus synthetischem Krepp, auswaschbar
- Löst Schmutz aus der Lederstruktur und richtet den Flor wieder auf
- Schonender als Bürsten mit Messingdraht
- Holzkörper mit seitlichen Griffkehlen für sicheren Halt
- Geeignet für Nubukleder, Veloursleder und alle Arten von Rauleder
- Auch für Wildledertaschen und Lederkleidung verwendbar
- In zwei Längen erhältlich, Auswahl über die Variante
- Made in Germany
- Marke: Langer & Messmer
Lieferumfang
- 1 Wildlederbürste in der gewählten Länge
Häufige Fragen
Wie benutzt man eine Wildlederbürste?
Auf dem trockenen Leder immer nur in eine Richtung bürsten, entweder mit dem Strich oder gegen den Strich. Wechselnde Richtungen erzeugen Schattierungen. Bei Krepp-Lamellen genügt leichter bis mittlerer Druck, der Krepp nimmt den Schmutz von selbst auf.
Wie putzt man am besten Wildleder?
Erst trocknen lassen, dann grob abbürsten, hartnäckige Stellen mit einem Veloursradierer nachbearbeiten, erneut in eine Richtung durchbürsten und zum Schluss farblos imprägnieren. Nass gewordenes Leder nie mit Wärme trocknen, sondern bei Raumtemperatur und mit Schuhspanner in Form.
Sind Veloursleder und Wildleder das Gleiche?
Nicht ganz. Wildleder bezeichnet streng genommen Leder von Wildtieren wie Hirsch, Gams oder Elch, wird umgangssprachlich aber für alle rauen Leder benutzt. Veloursleder ist stark angeschliffenes Rauleder aus dem Fleischspalt der Haut. Der Überbegriff für beide ist Rauleder.
Ist Nubukleder Wildleder?
Nubuk gehört zu den Raulederarten, entsteht aber anders: Glattleder aus dem Narbenspalt wird auf der Oberseite leicht angeschliffen. Weil Nubuk aus dem dickeren, stabileren Oberspalt kommt, gilt es üblicherweise als hochwertiger als Veloursleder, das stärker angeschliffen wird und längere Fasern hat.
Warum darf Wildleder nicht nass werden?
Die offene Faser saugt Wasser und die darin gelösten Salze auf. Beim Trocknen bleiben Ränder zurück und der Flor verklebt, das Leder wirkt speckig. Eine farblose Imprägnierung reduziert das deutlich, und mit der Krepp-Bürste richten Sie den Flor nach dem Trocknen wieder auf.










